Druckschrift 
Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
563
Einzelbild herunterladen
 

W

l,

««»

UV

M

flüssiger MatttLeii._56z

dieHöhe des obersten Punctes von demHeber über dem Wasser sehen müsse. Ermöchte demnach mit einem Bleywurffe dieTieffe der gantzen Grube des Baurens vondem Heber an abnehmen und den Bley-wurff von seinem Heber auf das Wasserfallen lassen, wenn er kein Wasser mehr Zie-het; so würde er finden, daß das Wasserin seiner Grube von dem Heber so weit wegsey als der Boden in der Grube des Bau-rens von seinem Heber. Dabey möchte erdie Länge der Schnüre von demBleywurstfe messen lassen, so würde er sie bey nahe 14mahl so hoch finden, als das Quecksilber imBarometer stehet, nemlich ohngefehr zo bißZ2 Rheinländische Schuhe. Da er nunveydesso befand, so war kein Zweiflet, daßsein Heber nicht länger als 6 Stunden fliestsen wolte, weil nach Verlaufs dieser Zeitdie Lufft nicht mehr fähig war das Wasserin den Heber hinaufzu drucken. Ich ach-Allgemeinte einen Versuch im grossen besser, als ei- «eAnmrr-nen kleinen mitJnstrumenten, weil hierumkerweilen einige Hindernisse stat finden kön-nen, denen im grossen kein Platz vergönnetwird. Denn gleichwie in kleinen Röhrleindas Wasser von sich selbst in die Höhe stei-get, welches in grossen nicht geschrehet: sokan es auch wohl einige verborgeneUrsachenhaben, warum das Wasser durch enge He-ber fliestet, wo es in weiten nicht zugeschehenNn 2 pfle-