Druckschrift 
Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
526
Einzelbild herunterladen
 

5^5 Eap. XI. Von derNeweguttg

das Gefässe ruhet. Eine aber unterihnen leistet doppelte Dienste, denn sie hateine Eröffnung an dem Boden des Ge-fäßes und fället durch sie das Waffer her-unter, welches springen soll; dieselbe Röhreaber wird unten unter dem Deckel des un-teren Gefäßes LLblO gebogen, und gehetin I heraus, ist auch mit einer Schraubeversehen, damit man die Aufsätze anschrau-ben kan. Dle Länge dieser Röhre insge-samt wird darnach eingerichtet, nachdemman den Sprung des Wassers hoch oderniedrig haben will: denn es springet dochHey nahe bis an den Boden des oberen Ge-fäßes, wenn alles wohl eingerichtet ist, wasHindernis geben kan. Ich habe es nichtgar zu hoch machen lassen, damit ich nochoben hinein sehen und bequem Wasser zugiessen kan, wenn es nöthig ist. Es sinddie Röhren von einem Gefässe bis zudemandern 2 Schuhe und 9 Zoll lang. In dasuntere Gefässe laustet das Wasser, welchesdurch die Röhre I heraus springt. Dero-.wegen ist der Deckel LL wie eine Schüssel'vertiefft und hat hin und wieder Löcher, dieso groß sind, daßLufft undWasser einanderausweichen können. Unten in bl ist eineSchraube, die man abschraubet, wenn dasWasser aus dem unteren Gefässe LH wie-der heraus lausten soll. Was nun durchAufsätze sich an diesem Springbrunnen zei-gen