504 C!sp. VIII. Von Slnrien. ^
Theiien ttwas anzutreffen ist, welches von ^demjenigen gantz unterschieden, was man 7-7mit blossen Augen siehst, auch im Bilde ander Wand sich etwas zeigen müsse, wasman in dem aufdem Glase nicht sichet und 7 .^solchergestalt in so weit eine Unähnlichkeit .lchsich äussere. Bey den gewählten Bildern ist so-wenig Unähnlichkeit daher zubesorgen, in- .77-dem die Striche und Züge im Bilde auf "77dem Glase und dem in der Wand bloß 77der Grösse nach von einander unterschiedenseyn, Massen alle Züge bloß mit dem Pinsel ' <gemacht werden, der einerley Farbe nach ei- .c"--,ner gewissen Linie aufdas Glaß streichet: ineinerley Farbe aber ist ein Theil dem andern Mähnlich , in so weit das Auge es erreichen ^7'kan. Eine andere Beschaffenheit aber hates mit den natürlichen Dingen, die aus be- L)-.sondern Gliedern auch in ganh kleinen zu- ss.-sammen gesetzet sind, wo es dem blossen Au- -77ge vorkommet, als wenn es nur eine Mate- ^rie wäre, da ein Theil dem andern ähnlich ^ -Wie die ist. Derowegen könnte man die Zauber- ^7
Zauber- Laterne auch als ein Vergrösserungs-Glaßstatt eines brauchen zu natürlichen Versuchen^ da wir .Vergröße- die innere Beschaffenheit der natürlichenrmigs- Dingö zu entdecken uns bemühen, wo es ^Glases zu- auf K leinigkeiten ankommet. Denn die ^7.gebrau- Diaterien welche man im kleinen betrach- ^tet, sind gemeiniglich durchsichtig, wie wires oben bey den Versuchen gefunden, wel-
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