Druckschrift 
Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
493
Einzelbild herunterladen
 

dsp. VIII. Von Slttnett. 49Z

ttTizo Lc leqq.) demonstriret. Das ge-meineHolländische bestehet aus einem erha-yiU denen Objectiv - Glase und einern Augen-AW Glase, so ein Hohl-Glaß ist. Zur Asiro-römischen Fern-Glase sind beydeGläser er->W haben, nur daß dasObjectiv-Glaß von ei-Ä O ner grösseren, das Augen-Glaß von einerkilch kleineren Kugel seine Rundung hat. DieKM- aufderErde gebraucht werden,sind von denchlU Monomischen unterschieden, daßsiedreyÄy erhabene Augen-Gläser haben. Wie eineNt» jede Art dieser Gläser das Licht bricht, habe!« ich schon durch Versuche gezeiget (§. 148 1 '.«Or II.ssxper.)und darinnen ist der Grund zuMzis finden, warum die Ferngläser weite Sa-'KIS chen als nahe und dabey groß und deutlichM vorstellen. 6aIilLU8, der zuerst zu Anfän-ge des verwichenenJahchundertes mit gros-M sem Fortgange den Himmel durch dasM Fernglaß betrachtet, hat das HolländischeM dazu gebraucht, indem man dazumahl vonM keinem besseren wüste. Hingegen heute zuW Tage bedienet man sich des Mronomi-Kcv schen. AufderErde kan man die SachenKS in derNähe betrachten,die daraufangetrof-

Dp fiu werden, entweder weil man zu ihnen ge-het, oberste zu uns bringen lasset, und dem-«ach braucht man keine Fern - Gläser zurA Erkäntnis der natürlichen Dinge, die sich^ <urf dem Erdboden befinden. Es sind auchdergleichen Observationen wenige oder garD k^ne