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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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474
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474 Oap. VII. Von Thierett.

lange ohne was vorhin (§§. cir.) von den Verände-ret leben rungen,welche sich in einem Thiere ereignen,»an. wenn es entweder in verdünnete Lufft, oderin einen von Lufftleeren Raum gebrachtwird, weitläufftig ausgeführet; der wirdsich bald aufhören zu verwundern. Wenngleich ein Frosch mehr Luft im Leibe hat alsein anderes Thier, so darf deswegen dochnicht aus Mangel der Lufft mehr nachthei-lige Veränderung in den Säfften entstehenals bey andern Thieren, dre weniger Luffthaben. Ja daß in der That wenigerVer-änverung vorgeher, sichet man eben dar-aus, weil sie nicht so leicht wie andere Thie-Besimbe- re sterben. Unterdessen ist merckwürdig,r«r Um- anfangs der Frosch,wenn dieLufft aus-

gepumpet wird, das Maul aufthut, nachdiesem aber feste znhält,wenn man mitAus-pumpen fortfähret: welches zur Gnügezeiget, daß er es verspüren muß, wie durchdas offene Maul ihm die Lufft entgehet unddadurch äerermirnret wird das Maul zu-zuhalten. Unerachtet ich öffters Froscheunter denRecipientenan dieLufft-Pumpegebracht; so habe ich doch seltenerwartet,bis sie gestorben, weil sie es zu lange ge-macht. Ich habe auch Frösche ins Wasserin den Fisch-Recipienten gesetzet, denn ichbey anderer Gelegenheit beschrieben (§.66).Sie sind anfangs im Wasser untergegan-Vera'nde- gen. Wenn ich angefangen die Luffr aus-rpnA der zu