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Esx>. VII. Von Thierett. 457
mit ich nun desto besser zeigen könnte, wiesolches geschiehst; so habe ich für allenDingen nöthigzuseyn erachtet die Verän-derungen zu untersuchen, welche in der Lun-ge durch die Lufft sich ereignen können.
Ich nahm anfangs eine gantze Lunge mit Wie sichder Gurgel oderLussscVxödre und bließ die ?ungsdurch ein Röhrlein zur Gurgel Lufft aufblasenhinein: so ließ sich nach und nach die gantzeLungewie eine Blase aufblasen. Daraussähe man augenscheinlich,daß dieLusst, wel-che durch dieLuftröhre hinein fahret, überallin die Lunge kommen kan. Es ist aus derAnatomie bekandt, daß die Lufft - Röhresich in verschiedene Aeste vertheilet, welchehin und wieder durch die Lappen der Lun-ge durchgehen, so wohl durch die beydengrossen als auch durch die keineren so sichan den grossen befinden. Damit ich nunzeigen könnte, daß eben durch diese Aeste dis,
Lufft in die verschiedene Theile der Lungegesühret werde; so habe ich einen kleinenLappen abgeschnitten,in welchem sich gleich-,oben der Durchschnitt eines Astes von derLufft-Röhre zeigete. Sobald ich durch ei-ne gläserne Röhre in den Ast Lufft hineinbließ; war der gantze Lappen aufgeblasen,auch an demOrte,wo dieLunge durchschnit-ten war, und kam daselbst nicht das gering-ste von der hinein geblasenen Lufft heraus:woraus ich sähe, daß bloß durch diesen AstFf 5 die