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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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441
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VergrösserungsrGIästr zeigen 441

Sache dienet,deutlich vorAugen leget; son-dern auch weil andere, welche sie sehen wol-len,gemeiniglich nichts weniger als den Um«lauffdes Geblütes sehen. Ich habe mehr Me«»als einmahl mit Leuten geredet, welche vor- «an ih»gegeben sie hatten den Umlauffdes Geblü- obsewi»tes durch ein Vergrösserungs-Glaß gese-ret.hen: allein wenn ick gefraget, was sie ei-gentlich gesehen, haoen sie weiter nichts zusagen gewust,als daß sie die Adern gesehenund wahrgenommen, wie sich darinnen et-was bewegete. Dieses aber heisset nichtdie Orcularion oder den Umlauff des Ge-blütes; sondern nur die Bewegung desGeblütes in den Blutgefässen undeutlichsehen. Wer sich rühmen will, er habe dieOrculattori oder den Umlauff des Ge-blütes observiret, der muß deutlich gesehenhaben, daß in einigen Gelassen neben ein-ander , oder niche weit von einander, dasGebluke sich nach verschiedenen Gegendenbeweget, nemlich 'n einwe" vrn dem Her-Her, weg gegen dir äuffersie-r Theile desLewes, welches die Puls-Adern sind, in an-dereren aber von den ausserssen A-eile desLewes weg gegen das Hertze-u, welches dieAdern sind. Er muß dabey zugleich mitmcht wenigerer DeutE lch - ^ - gesehen haben,wie das Gebluke ans uen Puls-Adern ind,e anderen Adern kommet, und wie es zu-geyet, oaß es nun rn den andern Adern eineEs 5 au-