-54 (Ü3P. V. Von den Lufft-Löchem ' ^
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daß die Sachen aufquellen, wenn das ^Wasser hineinkommet, und daher einen ^grösseren Raum einnehmen als vorhin, da ^sie trocken waren und ehe sich das,Wasserhineineingezogen hatte. Hiervon giebet diegemeine Erfahrung fast täglich so viel Ex--empel, daß es nicht nöthig ist ins besondere Eetwas anzuführen. Je dichter das Holtz ist,jeschweerer dringet dasWaffer hinein,auchnicht auf einmahl so tief,als wie in anderem,so weit lockerer befunden wird. Derowe- .-r. vgen wenn das Wasser z. E. um den vierd- K-'>
ten Theil der Dicke in das Holtz hinein Aitz
dringet; so quillst das innere ÄZierthel auf jc«und die äusseren drey bleiben unverändert. MWenn das innere aufquillet, so erfordert es ^
einen weiteren Raum, als es vorher hatte.
Je dichter das Holtz ist, je weniger giebt esnach. Wenn das innere sich mehr ausbrei-ten will, so lässet es sich von aussen nicht wei- ^
ter aus einander dehnen. Da nun gleich- §>wohl das Wasser bloß durch seine Schwee- ^ 7
re hinein dringet und die Lufft vertreibet,dadurch aber nicht abgehalten werden mag, ^
daß das äussere Holtz nicht nachgiebet, nochsich weiter ausdehnen lässet; so muß .das ^rnnere aufquellen, und folgends das äussere ^springen. Indem aber das äussere sprin- ^get, so springet das innere mit, Massen es E'auch nicht eher einen grösseren Raum nachder Seite einnehmen kan,als biß es von ein-