Druckschrift 
Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
182
Einzelbild herunterladen
 

Daß di«Bewe-gung dieanziehen-de KrafftLesMa-gnetens»icht hin-dert.

ißr (üap. IV. VStt den Magneten.

in der Weite längsamer, und noch weitergar nicht völlig herum beweget; so erken-net man daraus, daß seine Krafft in der ^Nähe stärcker ist als in der Weite undnach und nach immer abnimmet, biß sie -./!sich endlich gar verlieret.

§. 5-. Es ist eine bekandte Sache, daß, '-iwenn man eine Neh-Nadel durch ein rund- T,tes Charten-Scheiblein stecket, die Nadelmit Sem Oehre auf etwas ebenes aufsetzet .und zwischen zwey Fingern bey der Spitze ' 7die Nadel herum treibet, dieselbe eine guteWeile im Kreise herum mufft, ehe sie nie- ^derfället. Dieses ist bequem zu magneti- ^ r-scheu Versuchen. Ich nehme die Nadel >>» rniiteinem Charten-Scheiblein und bringe ^sie auf dem Tische in Bewegung. So -- -bald sie sich im Kreise herum beweget, hal-te ich an die Spitze den Pol eines Magne- '-Dtsns; so ziehet sie nicht allein der Magnet -an sich, nicht anders, als wenn sie in Ruhewäre, sondern sie beweget sich auch noch so ^ :lange an dem Pole des Magnetens, der sie -ch ian sich gezogen, herum, als sie aufdem DTische sich würde herum beweget haben. E.Ja wenn ihre Bewegung so beschaffen ist,daß sie auf dein Tische nicht würde auf kl-einer Stelle verblieben seyn, sondern sich Ku-weiter fort beweget haben; so bleibet dieSpitzederNadelauchnichkan einem Pun-cte des Magnetens hangen, sondern gehet

wer-