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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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141
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Lsp. IV. Von dett Magneten. »4»

denSüder-Pol berühret«, der Nord-Polwerden. Wenn man demnach die Nadelstreichen will, so muß man entweder nurein Ende auf einem Pole streichen,oder manmuß die Nadel dergestalt an den Magnetenlegen, daß das eine Ende den einen Pol z.E.den Süder-Pol des Magneten berühret,das übrige von der Nadel aber an demanderen Pole anlieget, und nach diesem anden beyden Polen dieNadel von demNord-Pole durch den Süder - Pol mit der Axeparallel fortziehen, jedoch so daß sie bestän-dig an den Polen feste anlieget und sie be-streichet , indem man sie fortziehet. WeildieKrafft stärcker wird, wenn man denStrich wiederhohlet; so muß man ihn, sooffte man ihn wiederhohlen will,wieder vonneuem anfangen und die Nadel so wie vor-hin wieder anlegen. Denn wenn manwieder zurücke streichet, von dem Süder-Pole gegen den Nord-Pol; so wird derNadel wieder benommen,wasfie durch denersten Strich erhalten hatte. Wenn man Geschäftder Nadel durch den Strich eine magneti-fenhetrsche Krafft mitgetheilet; so bleiben sie nicht d" Ma.aufihrem StiffteHorizontal liegen,ob man U"'sie gleich anfangs mit aller möglichstenSorgfalt in wagerechten Stand gebrachthatte, sondern hier in unseren Orten findetman, daß der nördliche Theil schweererwird. Nemlich weil sich der eineTheil der

Nadel