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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
138
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i;8 Eap. IV. Von den Magneten.

Ihre Ma-Hen aus dem besten undreinestenStahlege-rerie. schmiedet, aber gantz dünne, damitsie nichtallzuschweer werden und sich nicht so leich-te bewegen lassen, absonderlich aber weilman erfahren hat, daß die magnetischeKrafft sich den dünnen besser mittheilet. SieFigur, müssen deswegen auch gantz aus einemStücke gemacht und nirgends mit Zierra-then durchbrochen werden, weil gleichfallsdie Erfahrung gelehret, daß die magnetischer->d. iv. Krafft im Stahle und Eisen in einer gera-hex, Linie fortgehet und daher durch dasdurchbrochene gehindert wird. Jedochwird sie mitten in 6 ausgeschnitten und miteinem Hüttlein von Meßinge versehen, wel-ches inwendig wie ein Eonus oder spitzigerKegel ausgehöhlet, damit man es aufdenGrifft VE auflegen kan und es sich darumsehr schnelle bewegen lasset. Das eine En-de der Nadel H., welches gegen Norden ste-hen soll, muß eine besondereZierrath haben,damit man es von dem andern L. welchesnur schlecht bleiben darf, unterscheiden kanund also in dem Gebrauche der Nadel weiß,welches ihr Nord-Pol und Süder-Polist.An beyden Enden machet man die Nadelspitzig, damit sie die Gegenden desto ge-nerier zeiget. Das Hüttlein E wird des-wegen von Meßinge gemacht, weil das Ei-sen die magnetische Krafft anmmmet undder Beweglichkeit hinderlich ist. Aus eben

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