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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
91
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Op. II. Von dem Schalle. 9»

gebraucht hatte,wird auchlab. >8 diejenigevorgestellet, wie man die Gläser entzweyschreyen oder singen soll. Er führet ebendaselbst an, daß er es in Gegenwart desZehntens Lartoll gethan und dieser alleUmstände auf das fleißigste angemercket.

Es hat niemand diese Umstände besser alsLartolug beschrieben und 6e Ollis ausihm mit seinen eigenen Worten angeführet,wiewohl er besser gethan hätte, wenn er dasJtaiiänische in die Lateinische Sprache ü-bersetzt hätte. Und in der That hat Lar-rolus alle Umstände genauer bemercketundbeschrieben als derG taßzerfthreyerMey,er selbst, der wie andere von seiner Profeßi-on geschickter gewesen Sachen auszufüh-ren, als Bücher davon zuschreiben. Ich Warumachte es nicht nöthig alle Umstände, bieder -n,wiiLartolus ausgezeichnet, hier anzuführen, ^len

Massen der Versuch einer von denen ist, dienicht ein jeder nachmachen kan, wenn er ihn naue be^gleich verstehet, indem die dazu erforderte schreibet.Geschicklichkeit auf eine langwierige Übungankommet, auch wohl ein besonderes Na-turell dazu nöthig ist. Unterdessen kan ichdoch nicht gantz mit Stillschweigen überge-hen, daß sich zwischen diesemGlaßzerschrey-er und dem Morhoffischen einiger Unter-scheid befindet. Denn Meyer hat in ebendem Thone geschrien, den das Glaß vo»sich gegeben, nicht wie Petter in einem-

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