dap. H. Von dem Schalle.
gederTheilevondem Sprach-Rohre ha-be ich nicht nach ihrer Höhe, sondern viellieber nach der Länge des Bleches bestim-met, weil ich die Beschreibung so einrichtenwollen, daß man das Rohr nachmachenund nebst andern versuchen kan, obesbes-Brund oder schlechtere Dienste thut. Es^''^""nimmet dieses Sprach - Rohr in seineranfangs sehr wenig, nach diesem a-ber sehr geschwinde zu: welches demjenigengar nicht zuwieder ist, was wir von derVermehrung der Stimme vorhin ausge-führet. Da anfangs die Stimme sehrschwach ist, so muß man sie auch in der En-ge bey einander halten, wenn sie überall ander Röhre anschlagen soll. Hingegen wennsie stärcker wird, so wird immer mehrereLustin Bewegung gesetzet und daher kan dieRöhre viel weiter seyn und dennoch überallwie vorhin die Stimme anschlagen. Wennman demnach die Figur des Sprach-Roh-res öeterminiren wollte; so würde es mei-nesErachtens darauf ankommen, wie manbewerckstelligen könne, daß die Stimme be-ständig so dichte an der Röhre anstösset alsim Anfänge, da die Röhre enge und dieStimme schwach war.Es scheinet die Über-legung aus denen bisherigenGründen aller-dings schwer zu fallen: allein eben jetzt sehenwir,was ich vorhin gesaget,daß dieGründe,daraus sich die Figur des Sprach - Rohres
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