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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
78
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78 n. Von dem Schälle.

Morlands sen, sind nicht einerley Meynung. Mor,

Geda»- jand, der Erfinder, hatsich in diesem Stü-cken hier-cke bloß nach der Erfahrung gerichtet, undfür allenDingen angemercket,daß dieWei-ke nach End nach zunehmen, keineswegesaber das Rohr aus Stücken zusam-men gesehet werden muß, die auf einmahldurchaus in einer Weite zunehmen: wel-ches mit dem übereinkommet, was wir ausUnseren Gründen erwiesen. Denn ob ichgleich die Reflexion des Schalles in derRöhre nicht anders als auf gewöhnlicheArt vorstellen können;so habe ich doch ei-gentlicher gezeiget, worinnen die Verstär-kung des Schalles bestehet: darauf maninsgemein nicht genung gesehen. Er haküber dieses aus der Erfahrung gelernet, daßseine Sprach-Röhre gut gewesen, wenn ersie im horizontalen Durchschnitte Circul-rund gemacht, nach der Länge aber die Fi-gur auf verschiedene Art verändert; ihnenauch mehr dienlich, als schädlich gewesen,wenn er den Anfang des Rohres wie in ei-ner Trompete gewunden. Wer wolltedaran zweiffeln ? Wenn die Stimme vonweitem soll gehöret werden, so muß sie starckseyn. Die tägliche Erfahrung aber lehret,daß man den Schall der Trompeten undPosthörner weit hören kan, folgends ihreFigur zur Verstärckung des Schalles dien-lich ist« Urmachtet sich ngn Morland

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