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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
20
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?ap. II. Von dem Schalls

ckesehr Helle war, wenn ich dieselbe vonder einen Seite ein wenig von dem Tellerabhielt, daß die äussere Lufft mit der inne-ren unter der Glocke durch die kleine Eröf-. nung in einem fortgieng. So bald ich a-ber die Glocke an den Tellerandruckte, daßnicht so die eingeschlossene Lufft mit der äusseren kei-hrllt. ne Gemeinschafft mehr übrig hatte; konn-te man den Klang der Glocke zwar nochgantz vernehmlich hören, allein er war dochdey weitem nicht mehr so Helle wie vorhin.Unterdessen siehet man hieraus, daß derSchall auch durch das Glaß fortgepfiantzetwird, aber doch nicht so starck, als wenn erungehindert in der Lufft in einem fortge-het. Es muß demnach das Glaß in et-

was dem Schallewiederstehen. Ich habenach diesem die Lufft gewöhnlicher Massenausgepumpet und bey jedem Zuge denWirbel beweget,damit der Hammer an dieGlocke anschlug, und hat man gantz genaubemercken können, daß derKlang nach undnach schwächer worden. Ob man aber

gleich nichts mehr von demKlange der Glo-cke hörete, wenn die Lufft reine ausgepum-petwar, so hörete man doch beständig dasRasseln,welches dadurch verursachet ward,indem sich der meßingene harte Drath despflanyer Instrumentes an dem eisernen Drache dersich durch Glocke rieb. Und hieraus kan man ermes-Metall« ftn, daß der Schall sich auch durch Eisen

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Schall

-flantzet