erften Ausgabe des N. T. erklärt und nur noch neu-lich über diele Stelle des H. Griesbachs in derzweyten Ausgabe der Evangelien. Seite 693. 694.
I in der Note 21. 22.
4) kann man die m or gen 1 ä n difche. Kannman: nämlich um leichtgläubige Leute bey derNafe herum zu führen. Morgenländifche:
| welche Herr Griesbach alexandrinifche nennt, umdem Kinde einen andern Namen zu geben. Diefesi Kind, oder vielmehr diefer Wechfelbalg , hat nunI fchon von verfchiedenen Fathen vierNamen. Alia-; tifch, von Bengeln; morgenländifch und Lucia-! neifch , von Semlern; alexandrinilch , von Gries-bachen. Wird es zum vierten Mahle getauft, fowird es wohl Amerikanifch und Tatarifch benenntwerden.
5) Luciani. Beym Herr G. K. R. Griesbach ilt we-gen des feligen Luciani tiefes Stillfchweigen. Die-fes lobe ich aus Herzens Grunde. Seniler griff hiergreulich darneben. Der unbedachtfame P) Hiero-nymus , der felblt von lieh Tagt, er wiffe bis-weilen nicht, was er fchreibe, hat ihnhinter das Licht geführt. Hieronymus, der in fei-nem Catalog. feriptt. ecclejiaft. T. I. p. 189. f. aus-führlich von des Luciani Schriften handelt, fagtblofs, welches auch aus andern Urkunden bekanntilt, dafs er eine griechifcheÜberfetzung vom A. Te-fiamente veranftaltet. Vom N. Teftamente wirddort l i) kein Wort erwähnt. In der Vorrede an denPablt Damafum aber, zu dem Evangel. Matthaei,erwähnt er ihn fo, dafs man vermuthen könnte,
er
p) Sielie meine zweyte Ausgabe der Evangelien S. 7 11 * üi ^ er No-te 58 und S. 689. in der Note 10.
q) Man wird aber auch an keinem andern Orte finden, dafs Lucia-uus eine neue Recenfion des griechifchen N. Tefiaments fabricirt.