/
Semper ego auäitor tatibum? nunquamne reponam ?
Juuenal. Sat. I, i, i.
, «rar
O
n l ji .; Ochon längft von Mehrern und nur neulich noch•&h von einem würdigen Gottesgelehrten veranlaget,mini wage ich es hier, mich über die fogenannten Recen*honen, welche beym Texte des griechifchen N. Te-^ itaments Vorkommen follen, näher zu erklären; undttinim zwar, weil diefe Erfindung von drey Deutfchen iftgemacht, auch nur an einigen deutfchen Ortern ange-iu nommen worden , in deutfcher Sprache. Bevor ich "zur Sache felbft komme, fcheint hier vorher, wie ichglaube, nicht ohne Grund-, zu behaupten zu feyn:dafs, obgleich diefe Ünterfuchung, wie ich am Endeerinnert, äufserft wichtigen Einflufs auf die Religionhat, man dennoch nicht einmal von allen Doctorenund Profefloren der Theologie verlangen könne, dafsfie lieh, zum Nachtheile anderer theologifchen Wif-fenfehaften, eine lange Reihe von Jahren mit dieferweitläuftigen Kritik des N. Tefiaments abgeben follen.
Es find viele andere Theile der theologifchen Gelehr-famkeit, welche durchaus kultivirt werden müffen.Selbft von denenjenigen, welche, aufser andern Lehr-ftunden , exegetifche Vorlefun-gen über das N. Tefta-ment halten, kann man nicht mehr verlangen, alsdafs fie anderer Gelehrten Arbeiten und Meinungen in
A der
l
/