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rifche Lesart des ioten Verfes anzudeuten. Inwelcher auf uns gekommenen Handfchrift if't auchnur eine jener kätzerifchen Lesarten aufgenom-men worden? Öffentliche Dokumente werdennicht fo leicht öffentlich korrumpirt.
überhaupt hat aber Semler durch die Worte:„des griechifchen Textes,” einen greulichen Feh-ler gemacht, und dadurch viele Blöfsen gegeben.Er ilt diefes mit Beyfpielen zu belegen nicht imStande. Da ihn Gott feiner Dogmatik , Kritik undDeutlichkeit wegen , fowohl in der deutfchen, alsin der lateinifchen Sprache, zu lieh genommen : foerwarte ich Beyfpiele von Herr Griesbachen, fei-nem Schüler, auf die ich antworten werde.
Herr Griesbach war alfo hier weit pfiffiger undabgefeimter. Er windet fich folgender Geitalt her-aus : „extitijfe ciutem incunte Jaltim tertio feculoduas iam recenjiones, (nämlich textus greteei, wo-von hier die Frage ift,) e callatione locorwn JS. Te-ftamenti ab Origene graccc, (ich fetze hinzu, wasohne Zweifel ilt: faepe tarnen vitiofe ) laudatorunicum allegationibus Tertulliancis et Cyprianicis ma-nifeftum fit. (Beweifs:) J lae enim graecum textumponunt toto fuo habitu, vniuerfoque colore diucr-fum ab eo , quem Origenes, et antelmnc iam Cle-mens Alexandrinus (der nämlich fo verworren ci-tirt, auch manchmal aus mehreren Stellen ein wah-res Ragout macht) vjurpauit.
Theuerfter, befter H. G. K, Rath, hier war,wie Semler wohl fühlte, von verfchiedenen Recen-fionen des griechifchen Textes die Rede. AusÜberfetzungen aber, die fo einfältig find, wie
Ter-
zu, fo erumpiren dreye, welche auch Semler im Kopfe fcheintgehabt za haben. Man kann all'o ihm zu Ehren Victoria, blafenlallen.