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Über die sogenannten Recensionen welche der Herr Abt Bengel, der Herr Doctor Semler und der Herr Geheime Kirchenrath Griesbach in dem griechischen Texte des N. Testaments wollen entdeckt haben : Eine kritisch-theologische Streitschrift
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I

derfprechlichfind: 8)

gezeigt liat.

Seine Worte

h ) Es hat ') ehedem wenigftens 2 ) zweyerleyRecenfionen des 3) griechifchen Textes gegeben;! eine bann 4 ) man die morgenländifche oder f) Lucianinennen, (blofs 6 ) um kurz zu reden;) die anderedie 7) abendländifche, egyptifche, paläftinifche, Ori-genianifche. Diefe 8 ) ift gemeiniglich kürzer undmit andern Redensarten abgefalTet, als jene ; he 10 ) iffcganz und gar einltimmig mit) der älteften lalina,oder itala, oder welche da war, eh e vulgata zu herr-fchen anheng.

Die vulgata I2 ) ift fchon aus und nach einem fpä-tern griechifchen Texte; jene ältere, egyptifchegraeca aber ift auch zum Grunde gelegt worden inder coptifclien Überfetzung, auch ftimmt die ar-nienifche damit ein. Die Schreiber '3) Origenis,

| die '») alexandrinifchen Schriftfteller gebrauchen amI meiflen diefe alte egyptifche Recenlion : Hingegen '3)in den meiften übrigen Schriftltellern der griechi-fchen Kirche trift man die ausführlichere fpätere Re-cenlion an. Die Spuren von 16 ) diefer doppelten Re*cenßon finden lieh häufig 17 ) in codice Wetftenn C. D.L. i. 13. und einigen andern; es ilt lS ) aber meiltOrigenes, Eufebius, Jfodorus, und fonft noch einund anderer griechifcher Schriftfteller da, wo wir| eben diefe Ausdrücke fo finden, nicht aber in unferm

gemeinen griechifchen Texte.So weit H. D. Seinler.

Die-

g) Sielie Ilerminevtifclie Vorbereitung, drittes Stück* Halle 18 in der Vorrede Seite 4* 5*

h) Die liier in dem Texte eingeriiekten Ziffern fuhren auf meinegleich nachfolgenden £soreiu