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Vernünfftige Gedancken Von dem Gebrauche Der Theile In Menschen, Thieren und Pflantzen
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718
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I

7*8 c-p. vi. von den Augen

die kleinen Bläcm "nach der Länge im «11

dem gantz dünnen und kurhen Sten« A

gel nach Proportion dessen Grösse aufein- DKunst der ander. Es ist demnach das Auge ein gros- jjs

Natur, sss Kunst-Stücke der Natur, das keine DKunst nachahmen kan, als wodurch soviel Haiim kleinen nicht zusammen gesetzt werden Dkan, als sich unterschiedene Theile in den MTheilen des Auges befinden und nach die- Msem nicht einmahl durch die besten Ver- Dlgrösserungs-Gläser völlig zu erkennen ge- ^ben, wenn sie durch den Wachsthum so §, iSubtiSit! gar ungemein vergrössert worden. Wer st«eät der dem Auge daran gedencket, was vor- H

ocatur. umständlich von dem Stengel und den

Blättern beygebracht worden, der wird ^die Subtilität der Natur, davon wir sonst ^

Zeugnis abgeleget (Z. z. auch hier Hx,von neuein zu bewundern hohe Ursache fin- ^den, dagegen alle Subtilität, welche die ^Kunst erreichen kan, und die von Men- ^schen bewundert wird, für nichts zu achten. ^Wie das §. 256. Das junge Auge erhält eine ^Auge seine kräfftige Nahrung aus dem Blatt, als ^Nahrung ohne welches es nicht zu gehöriger Reisteerhalt- fchumen kan, damit es ausschläget und ^entweder ein Reiß tteibet, oder Blüten ^bringet (§. 249.). Da es aber gleichwohl ^auch Nahrung aus den Wurtzeln durch ^den Stengel erhält, indem es ja im Früh- «

linge davon zu einer grossen Knospe wird ^