-54
e,p. m. Von den Theilen
MundLienct dieSpeise zusich zunehmen-
Wornachsich dieGrösse desMundesrichtet.
Das z. Capitel.
Von den besonderen Thei-
len des Leibes, die zur Ernäh-rung nöthig find.
§. 80.
^Je Speise nehmen Menschen undThiere durch den Mund zu sich,
_und ist daher nicht allein die äus-
seEröffnung, welche die Lippenmachen, sondern auch die innere Höhle,die eigentlich der Mund (oH genennetwird, nach der Grösse des Bissens einge-richtet, den man auf einmahl zu sich nim-met. Man trifft hier allerhand Unterscheidbey den Thieren an, nachdem sie entwedervon dieser, oder von einer anderen Speisegenehret werden. DieBögel, welche sichvon klemm Wurmen und fliegendem Un-gezieffer nehren, haben einen kleinen undsehr spitzigen Schnabel. Die sich von Kör-nern nehren,haben zwar einen spitzigen unddoch nicht gar zu langen, damit sie dieK örner einzeln aufheben können; Aber dochdabey einen hinten etwas breiteren, damitsie die Körner hinunter schlucken mögen.
Da nun ein gar grosser Unterscheid in denKörnern ist, so wohl in der Grösse, als in
der Figur; so haben auch die Schnäbel der<Döael einen gar grossen Unterscheid, nach-dem
de