4N ( sy r ) M-Das 4. Capitel.
Won den Theilen, die zur
Erhaltung des Lebens nöthigsind.
§. 109.
.As Leben des Menschen wird durch ^/ den Umlauffdes Geblüttes unter- Hebens^ halten (§> 455. ). Und da- mir de»
zu dienen das Hertze und die Puls - und Aue-GerBlut-Adern. Daher zeiget die Erfahrung, bDrr.daß, wenn das Hertze durchstochen , odereine von den Puls-und Blut-Adern, diedarein gehen, zerschnitten wird, der Mnschund das Thier in dem Augenblicke fein Le-ben endiget. Das Hertze presset das Blutin die Puls-Adern (§. 415. ) und giebt
ihm also die erste Bewegung. Jedoch dasich die Blut-Gefasse in unzehlich viele Aest-lein zertheilen: so würde nicht wohl mög?sich seyn, daß dadurch das Blut ftinmgantzen Umlauff verrichten könne. Dero?wegen sind eben die Blut-Gefasse so zube-reitet, daß sie selbst das Geblütte fort trei-ben können, es mag entweder in den Puls-Adern von dein Hertzen weg, oder in denBlut-Adern zu ihm getrieben werden (§.
64). Es ist wohl wahr - daß^as Hertze Av«Meinein Druckwercke gleichet (§. 456. ktr^), wird be-mrd man daher vermeinen sollte,weil durchT s ein