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Vernünfftige Gedancken Von dem Gebrauche Der Theile In Menschen, Thieren und Pflantzen
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291
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4N ( sy r ) M-Das 4. Capitel.

Won den Theilen, die zur

Erhaltung des Lebens nöthigsind.

§. 109.

.As Leben des Menschen wird durch ^/ den Umlauffdes Geblüttes unter- Hebens^ halten (§> 455. ). Und da- mir de»

zu dienen das Hertze und die Puls - und Aue-GerBlut-Adern. Daher zeiget die Erfahrung, bDrr.daß, wenn das Hertze durchstochen , odereine von den Puls-und Blut-Adern, diedarein gehen, zerschnitten wird, der Mnschund das Thier in dem Augenblicke fein Le-ben endiget. Das Hertze presset das Blutin die Puls-Adern (§. 415. ) und giebt

ihm also die erste Bewegung. Jedoch dasich die Blut-Gefasse in unzehlich viele Aest-lein zertheilen: so würde nicht wohl mög?sich seyn, daß dadurch das Blut ftinmgantzen Umlauff verrichten könne. Dero?wegen sind eben die Blut-Gefasse so zube-reitet, daß sie selbst das Geblütte fort trei-ben können, es mag entweder in den Puls-Adern von dein Hertzen weg, oder in denBlut-Adern zu ihm getrieben werden (§.

64). Es ist wohl wahr - daß^as Hertze Av«Meinein Druckwercke gleichet (§. 456. ktr^), wird be-mrd man daher vermeinen sollte,weil durchT s ein