7 l 4 e-?. V. Von den Blättern.
verändert wird. Und in der That.findet «i>
sich zweyerley in den Blättern, welches bey hinandern Theilen nicht anzutreffen: beydesaber nutzet zu der Zubereitung des kräffti- BWie die gen Nahrungs-Safftes. Die Blätter Mhängen frey in der Lufft und werden von. Waufaeleaet Winde hin und wieder beweget, von Bsind ' den der Sonne aber durchschienen, indem dieNah- Strahlen, weil sie dünne sind, ihr We- B
rungs- sm gantz durchdringen. Hierdurch wird W
Safir zu wässerige Feuchtigkeit ausgedunstet,
welche bey dem Nahrungs-Saffte nichts Änutze ist (§.Z5r4.kU^) und die nahrhafften ie »Theile bleiben zurücke. Damit aber auch Sm
nicht zu viel ausdunsten kan, so sind nur dim
hin und wieder weite Eröffnungen an dem M
Blate(K.7l.1.IH.I^xper.). Man siehet U
dannenhero an selbigem Orte auf einigen G
Blättern in der Hitze Tröpfflem stehen, M
wenn die Ausdunstung starck geschiehet ^
und die Blätter gleichsam schwitzen. Der ^
Thau, welcher nicht ein nahrloses Wasser A
ist, sondern eine Materie , davon sich dL
nahrhaffte Theile absondern lassen, be-feuchtet die Blätter und ersetzet den Ab- hj,gantz der unnützen Feuchtigkeit. Aber eben 7das Häurlein, welches das Blat verwah- ^ret, daß nicht überall etwas von innen he- ^raus und von aussen hinein kommen kan, jhindert es, daß sich von dem Thaue nichtzu viel hinein ziehet. Und solchergestalt
wird