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Vernünfftige Gedancken Von dem Gebrauche Der Theile In Menschen, Thieren und Pflantzen
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Ech'.ltmig des Lebens nöthig. 29z

henHommuniciren , oder vielmehr von tmbGeblü-ihnen abgelegte Röhren und Röhrlein sind; te im gan-so gehet es doch an , daß der Druck des UHertzens in Geschwindigkeit eine Verän-derung des Geblüttes in dem gantzen Leibeverursachen kan. Wir sehen solches inhefftigenAffeccen, z. E. in grossem Zorne,da das Geblütte in dem gantzen Leibe an-sängt zu wallen und uns warm machet.

Denn wenn der Trieb des Hertzens starck ^ist, so werden auch dadurch zugleich dieAdern zu einem starcken Triebe angestren-get.

§. HO. Eben daraus, daß wir bey ei- Me rasner starcken Bewegung des Geblüttes, Hertze di»welche durch den starcken Trieb des Her- Lebens-tzens erreget wird , eine gar empfindliche W"rme^Vermehrung der Wärme spüren, können "'"erpair.wir abnehmen, daß die Wärme im Leibeder Menschen und der Thiere durch die Be-wegung des Geblüttes erreget wird. Unddaher finden wir auch, daß, so bald dieselbeaufhöret, Menschen und Thiere gleich er-kalten, indem ihnen die Wärme entgehet,keine aber von neuem erreget wird (§. 76.? 1 i 7 s.).Derowegen da die Bewegung desBlutes von dem Herhen kommet (§. 109.);so ist das Hertze dasjenige Werckzeug desLeibes, welches die natürliche WärmeinMenschen und Thieren unterhält. Dadie Adern das ihre zur Bewegung des Ge«

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