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bens-Geisterausdem Gehirne in dein Leibund aus diesem in das Gehirne leiten ; sowird man gar wohl begreiffen, wie vieldurch die Nerven - Materie ausgerichtetwird, und wie wir ohne Empfindung,Phantasie, Gedächtniß und Bewegungseyn würden,wenn wir nichtdieselbe hätten;ja wie ohne sie keineGemeinschafft desLeibeSminder Seele und der Seele mit dem Leibebestehen könte, noch möglich wäre, daßLeib und Seele zusammen einen Menschenausmachten, wenn diese Materie nicht vor-handen wäre. Der unaussprechliche Nu-tzen derselben ist gewiß und kan nicht inZweiffel gezogen werden, ob gleich ihreBeschaffenheit noch so sehr für unsern Au-gen verborgen ist.
Warum §- 78. Unter den flüßigen Materien,der Urin welche aus dem Leibe als etwas unnützesweggelas- von der Natur weggeschafft werden, fäl-stn wird. let für allen andern der Urin in die Augen,als welcher des Tages mehr als einmahl or-dentlich weggelassen wird. Weil ihn dieNatur abführet, und weder im Geblüts,noch im Leibe leiden wil; so müsie er Scha-den verursachen, wenn er zurücke bliebe.Man findet, daß in der Wassersucht we-nig Urin weggelassen wird , und also hatman ein Exempel, was diese Materie ver-ursachen kan , wenn sie im Leibe zurückebleibet.
§- 79 -
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