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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
519
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und den Farben.

Hoden solle,so aber fast wie gelb braune aus-sähe , prselentirttn sich die Scheiben wieFclier-rorh, als etwan der Himmel auszu-sihen pfleget, wenn er in Vec Morgenrötheüber und über feurig ist. An dem Bleyeder Scheiben sahe man weiter nichts als ei-ne Feuer-rothe Farbe, wo man sonst die ro-the mit der gelben siehet. Es erhellet dem- Was fürnach daraus,daß die gefärbecenGläser nicht Licht dasalle Arten des Lichtes durchfallen lassen, ssn- gchardecadem nur diejenige, welche sie rellsÄi-en. ^ .

Und dieses wird auch durch andere Versu- ^,,che dcstetiget. Wennman für das Löchlein,wodurch der Sonnen-Strahl in einverfin-stertesGemach hinein fället,ein blanesGlaßhält; so flehet das Licht blau aus: ist dasGlaß grüne, so wird auch das Licht grüneund so weiter. Man kan es auch einigerMassen ausser einem verfinsterten Gemachesehen, wenn man das Ssnnen-Licht durchgefärbetes Glaß durchfallen lässet, wiewohlnicht so deutlich, weil dieses Licht schwacherist als das andere,und ich schon vorhin ange-führet als eine Sache, die aus der tägliche»Erfahrung bekand.daßdas schwächereLichtdurch das hellere verdunckeltwird. Undeben deßwegen weil das gefärbrte Glaß nurdasjenige Licht durchfallen lässet,was es re-lleÄiret, sehen durch ein blaues Glaß dieSachen blau, durch ein grünes grüne aus,und weiter.

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§. 164.