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Anderer Theil (1728)
Entstehung
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waren, die vorhin oben waren, und hinge-gen sich oben zeigeten, die vorhin unkenwa-ren. Wenn demnach alle Farben sich wie 5 ^'einander vermengen, so machen sie Licht;wenn aber die Strahlen des Lichtes sich voneinander absondern, so machen sieFarben. > ^Schwä. Ich sage mir Fleiß: die Strahlen sondern 'cd>mg des sich von einander ab. Denn es ist nicht ^-Achtes genung, wenn Farben entstehen sollen, daß ' /^ÜeFarben Licht sich durch einen grösseren Raum ,

" ' ausbreitet und in gewisser Proportion mit

Schatten vermenget. Dieses kan mandurch die Hohl-Gläser bewerckstelligen, in- ^gleichen durch die erhabenen,wenn man das ^Licht hinter dem Brenn-Puncte auffanget,

Es reizet sich aber in beyden Fallen, daß das >5^Licht dadurch nur schwächer, keineswegesWi« man aberinFarbenverwandelkwird. Einviel«inen fchö-schönerer Regen-Bogen hat sich gereiget, ' - ^»enRe- wenn ich das Licht durch einen geschliffenen«en her- gläsernen Lo-num fallen ließ und ward der rLttvor brm- Bogen viel breiter, wenn ich dazu einenzre Lonum gebrauchte, der doppelt ist: wcl-che beyden Instrumente ich sehr sauberkurä) die Hand des Herrn ?rof. Herdelsgeschliffen von ihm als einAndenckenbesi»he und zu gegenwärtigen Versuchen ge-Farben brauche. Ich habe auch ein vitrum xo-ri« durch Ivke6rum, oder viereckicht geschliffenestÄlaß, so in eine Röhre eingefasset, die -tommcn-' ' Linien lang ist und eine Eröffnung ^

von ^