Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
371
Einzelbild herunterladen
 

Cap.IX. Vsn dem Fever, nr

'Ätz»

IA«'»WL«

Kaik,!i

M ii

>B>>>

M!»E-

.«Si-D

Wärme eine desviMec^Marei re!ji,wtewie Was m<n-schon oben ausgeführet^. 124.),die sich aus von dereinem Cörper in den andern beweget, unddaher lange Zeit in einem Orte verbleibet, kemm.wenn sie eingeschlvssen ist, und nicht in an-dere Cörper dringen, oder auch durch dieLufft sich zertheilen kan. Man siehet fer-ner,daß die Wärme sich durch dicke Cörperemfchlieffen lässet, welche sie nicht so balddurchdrungen kan: denn eben deswegenwird der Ofen so dicke gemaurct. Mankernet noch weiter, daß das Feuer ohne frey-en Zufluß der Lufft nicht danren karr unddieWärme inemeFlamme verkehret wird,wenn gemmg von dieser Materie vorhan-den und nichts hindert, daß sie nicht in eineFlamme ausbuchen sollte. '

§. izo. Es zeiget auch die gemeine Er- Daß Feü-fahrung, daß das Feuer ohne Zufluß der er ohneLufft nickt dauren kan: wie mandennaucb E"lft nichtin der Bau-Kunst bey den Caminen undOefen(§>;78-;84.^rc!nir. civil.) hieraufflehet- Man hat aber auch auf verschiede-ne Versuche gedachte nachdem die Lufft-Pumpe erfunden worden, dadurch mandieses gleichfalls besietiget. Wenn man«ine glüende Kohle unter eine Glocke auf Versuch»den Teller der Luffk-Pumpe leget, mub dieLuffc heraus pumpek/so vergebet dasiFeu-^ auf einmahl. Lässet man gleich wieder«iffk hinein, so ethohletsie sich nicht wieder»

Aar wo-