;;3 ^ap. IX. Von dem Feuer. ^
ein so häuffiger Rauch und Dampff, daßman eine halbe Stunde lang nicht wohl ^Merhand Athem hohlen konte. Das Holtz, darüber^ürckun- xß gelauffen war, war nicht angebrandl: 2-'^
gen desscl- eine alte kieferne Stange, die gar splil, ^terich und zaserich war, war an etlichen Or-ten gesenget. Aus der Feuermauer waraller Ruß, ingleichen aus dem Ofen alle ^Asche so rein ausgekehret, als wenn es mitFleiß geschehen wäre. Das Bley von den ^Glaß-Scheiben hat man meist gar nicht ^finden können. Es wird dabei- erinnert, ^daß, wenn das Feuer bereits imBegriffe ist ^herauszulauffen und offt schon ein Stückeheraus gehet, man durch Versetzung des ^Ofen-Loches mit einigen Mauren-Ziegeln,oder Vorhaltung eines Besems es ohnfehl- ^bahr zurücke halten kan, und habe man in ^demselben Ofen, wiewohl mit wenigerem ^Holtze die Probe gemacht und dieses richtig ^befunden.
Urfachen §. irz. Wenn wir dieses alles genauer ^der sonder- erwegen, so können wir nicht allein vieles ^7von dem Feuer daraus lernen, sondern auchdrcscsFeu- Ursache von den sonderbahren Wür- ^ers. ckungen dieses schwermenden Feuer,Klum-
pens gar deutlich begreiffen. Weil der ^Ofen sehr erhitzet war, so muß die darinnen ^befindliche Lufft über die Massen dünne wor-den und der wenigen noch übrige Krafftsehr vermehret worden seyn (§.iz;. 171. Lx- ^per.). Und demnach hat sie der äusseren