z;6 clnp.VUI. Von der Wärme ^
Eis. Daher thauet von der 'Wärme des > >Schnee und das Eis auf und die Schüssel ,/ .hingegen wird kalt: welche Kälte man nichtallein fühlen, sondern aitch össters fast mit . /Augen sehen kan, indem die Schüssel vonaussen anfangs schwitzet und die subtilen >Dünste daran bald gar gefrieren. Wenn 'nun die Schüssel so kalt wird, so gehet dieWarme aus dem Wasser, darinnen sie ste,hct, in das Zinn oder in die andere Materie, >
daraus sie bestehet, und dadurch ferner inden Schnee oder das Eis: welche beyde -Materien durch den Zugang der Warmeimmer weiter aufthauen. Indem nun demWasser die Warme entgehet, wodurch des v v' -Schnee und dasEis fiüßig wird,so gefrieretUrsache es. Und erkennet man daraus, daß das dder Flüs- Wasser stehende oder zu Eis wird, sobald h , ^ihm die Wärme entgehet und folgends die n''ftrs. ' Wärme die Ursache ist.warum es fiüßig ist. DMan begreiffek leicht, daß es eben die Be, "
wandnis hat. wenn man das Wasser in ei-nem Glase in den Schnee setzet. Und da 'in diesem Falle der Schnee oben, wo ihn >,die Lufft berühret, nicht aufthauet, sondernkalt verbleibet, hingegen unten, wo ihndas Glaß berühret, fiüßig wird; so siehetman augenscheinlich, daß die Warme, .wodurch er aufthauet, nicht aus der aus, ,ferlichen Lufft, sondern aus dem Wasser, .so >m Glase ist, kommet. Und
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