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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
334
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ZZ 4 ^ap.vm. Von der Wärme

Weile in der Luffk stehet. Nun ist wohlwahr, daß alsdenn neue Warme von aus-sen in das Wasser dringet: allein wennder Salpeter die Bewegung hemmete, weiler die Räumlein erfüllete, so kante auch fürdie neue Warme nicht Raum seyn sich zubewegen.

Warum §.'119. Es ist eine bekandte Sache, daß

Saitz und wenii man Schnee in einer Schüssel oderaufeinem Teller salhet, den Teller in Was-chen. sir sitzet, das man auf den Tisch gegossen,und den Schnee herum rühret, daß er an-fängt aufzuthauen, eine solche Kälte erre-get wird, daß auch in der warmen Stubebey den heißen Ofen die Schüssel oder derTeller angefrieret. Man kan den Ver-such auch im Sommer bey dem heißestenWetter machen, wenn man Eis aus derEisgrube nimmet und es schabet, daß eswie ein Schnee wird. Weil der Versuchso gemein ist, daß er auch Kindern bekand,so ist nicht nöthig, ihn umständlicher zu be-schreiben. Unerachtet nun aber diejenigen,

- welche behaupten wollen, daß Saltz undsonderlich Salpeter die würckende Ursacheder Kälte sey,sich auf ihn zu beruffen pflegen;so geben es doch die besonderen Umständegantz deutlich, daß er vielmehr dieser Mei-nung entgegen sey. Denn wenn man dasEis kostet, welches ausser der Schüsse! aufdem Tische gefroren ; so schmecket es gar

nicht