Zi6 cap.vm. VOtt der wärme
schüttelte und kaum konnte ich den Fingervon der Eröffnung wegnehmen, so sprühtedas Oeie heraus. Das Terpentin-Oelehatte damahls wo nicht ein gantzes Jahr,doch wenigstens ein halbes Jahr in demGläßlein gestanden, welches nur mit einemGorck-Sköpsel verwahret war.Ob ich nungleich zu verschiedenen mahlen den Ver-such wiederhohlet; so ist doch weiter nichtserfolget, als daß ein grosser Dampff her-aus gefahren und das Oele durch die engeEröffnung herausgesprudelt. Ich entsinnne mich, daß auch einmahl wieder Ver-muthen das Anieß-Oelezu sieden angefan-gen und, ehe ich mich dessen versehen, her-Vorstch- aus gesprudelt. Dieses erinnere ich zutiqkeit, die ^»11 Ende, damit man dergleichen Versu-Dersucdeü ^ mit Vorsichtigkeit anstellet und nichtzugcbrau- aus Unvorsichtigkeit Schaden verursirchet,chen. ingleichen daß man nicht in Zweiffel ziehetwas beyWiederhohlung dergleichenVer-süche nicht angehen will. Es kommet hierviel aufdie Beschaffenheit derOele und an-derer Materien an, die man dazu gebrau-chet, ingleichen auf die Proportion, in derman sie mit einander vermischet. AlsoMcrdter erinnert Boyle, er habe eine halbe Untze^ersricy. vim mit einer Untze Vitrivl-
Oele vermischet und dadurch einen merckli-ü)cn Grad der Warme zuwege gebracht:welches eben die Worte sind, die er bey dem
Ter-