?'4 ^-rp.VIII. Von d«rWärme
der Hand spüren können, das Glaß, wel-ches vorher sich kalt angrieff, sey nun nichtmehr kalk, sondern fühle sich gar warm an.Zweyter Eine viel merklichere Würckung zeigeteVersuch, sich, als ich an statt des Wassers Anieß,Oele nahm: denn hier ward das Gläß-lein so warm, daß man es nicht mit denFingern anfassen konte. Wenn es nichtbald zusammen gerinnen solle , muste iches wohl schütteln und so ward auch dieHitze desto empfindlicher. Unterdessen wieeö kalt worden war, so war es in einemKlumpen zusammen geronnen. Als ichdas Glaß zerschmiß und das geronneneOele heraus nahm. war es wie ein Wachsund ließ sich drucken. Nachdem es eineZeit in der Lufft lag und austrocknete, wardDritter es immer härter. Am allermeisten wardVersuch, das Terpentin-Oele, durch das Vitriol-Oele erhitzet. Wenn das Oele frisch warund ich nur wenige Tropffen von dem Vi-triol-Oele hinein trvpffeite, im übrigen aberes wie vorhin das Wasser und den8xiri-tum vini schüttelte; so ward das Glaß svheiß, daß man die Finger verbrannte, da' man es anrühren wolle. Wenn man vielVitriol-Oele hinein geußt, so fängt dasTerpenkin-Oele davon an zu sieden, steigetin dieHöhe und bläset einen dicken starck rie-chenden Dampff von sich. Ich habe un-terweilen Terpentin-Oele genommen, wel-ches