ZI 2 63P.VH I. v-tt der Wärme
so warm, daß es fast unerträglich ist, wennman die Hand daran starck drucket:Holhoder, das seine natürliche Farbe hat, erlaneget nicht denselben Grad derWärme.Manstreiche ein Ey schwach an und lasse einesweiß, wie es ist; lege beyde in die MittagS-Sonne und lasse sie eine gute Weile liegen:so wird sich der Unterscheid gar deutlich zei-gen,wie nemlich das schwache gar sehr war-mer ist als das weiffe. Eben dergleichenUnterscheid zeiget sich, wenn manschwar-heb oder dunckel-braunes und weisses odeehoch rothes Tuch in die Sonne zugleich le-get. Und daher kommet es anck daß,wennman ein schwaches oder dunckel-braunesKleid an hat und in der Sonne gehet, dieWärme einem viel unleidlicher ist als in ei-nem anderen, das weiss? oder eine anderehelle Farbe hat. Die Ursache ist leicht zu-errathen. Was eine helle Farbe hat,wirfstmehr Strahlen zurücke, als was nichts»helle ist, und absonderlich wirfst unter allendas weiffe am meisten Licht zurücke. Marikan dieses aus der gemeinen Erfahrung ler-nen. Wenn es des Abends dunckel wird,kan man die hellen Farben langer sehen,alsWarum pje dunrkelen, am allerlangsten aber daswenn b«, auf der Strasse lässet sich das
rem See- -weiffe noch sehen, wenn gleich der Himmel„-.-.Lichte mir dicken Wolcken überzogen und demAn-fiehet. sehen nach nicht das geringste Licht von den
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