Desonde»rer Be-weiß.daßman denSinnen inDeurchei-lung derWarmenicht trau-en darf.
Warumdas Was-ser kalterscheinetals dieLufft, daes gleichwarmerist.
zoo eLp.vm.V-ii der Wärme
darf. Zu der Zeit, wenn es nach harterKälte wieder angefangen zuthauen und dieLufft ganh milde geschienen, habe ich meinThermometer (§. i--;.) an dem offenenFen-ster in die freye Lufft gehangen und gewar-tet biß der 8piritu8 unbeweglich gestandenund also den Grad von derWarme der Luftangenommen. Nach diesem habe ich in ei-nem Glase frisches Brunnen,Wasser her-auf bringen lassen,welches eben wareinge-plumpet worden. Wenn ich den Fingerk>insteckte,so kühlere es sehr starck, daß ich dieKälte nicht leiden konte, da ich hingegenvon der Lufft nicht die geringste Kälte füh-rte. Dessen ungeachtet,als ich dasWetter-Glaß aus der Lufft in das Wasser brachte,stieg der Spiritus darinnen in die Höhe:welches also anzeiget«, daß das Wasserwärmer war als die Lufft (§. ;y.). Viel-leicht werden sich einige wundern, wie e6gleichwohl möglich ist, daß das Wasser sögar viel kalter zu seyn scheinet als die Lufft,da es doch mercklich wärmer ist. Es wirddemnach nicht undienlich seyn, daß ich esausführlich erkläre, zumahl da eseinegantzandere Bewandnis hat als mit dem Keller,davon wir kurtz vorher geredet. Wir habenfür allen Dingen zu mercken, daß uns einCörper kalt scheinet,wen unser Leib warmerist als er, und uns viel oder wenig kühlet,nachdem uns viel oder wenige Warme eru.
gehet,