HerLussttmddettHMSmetem. 271
bev allen verständigen Liebhabern derPhy-sickeinen wohlgegründeten und beständigenRuhm erhalten: sondern ich fand auch ebendie Ursache, die ich beydernBmdfadenan-traff, warum es geschehen müsse.^ Die WarumHaupt-Ursache, warum die Nässe und LssFeuchtigkeit den Bindfaden verkürhet, istNassekeine andere als diese, daß er gewunden ist: verkür-die Saiten aber sind auch gedrehet- Nuntzen.ist wohl wahr, daß Haut, auch von Ge-därmen, daraus man die Saiten machet,länger wird, wenn sie naß und feuchte wird.
Allein eben deßwegen muß die Saite kür-»
Her werden, wenn sie gedrehet ist. Dennwas nach der Lange gehet, wenn sie nichtgedrehet ist, das kommet alsdenn nach derBreite. Derowegen nimmet die Saiteum soviel mehr nach der Dicke zu, wennsie naß oder feuchte wird, je langer sonst dieHaut davon wird, wenn man keine Saitedaraus gedrehet. Und also sehen wir auchdie Ursache, warum die Saite im Wasserweit mehr als der Bindfaden eingekro-chen. Es muß demnach Oulence unge-wundene Saiten gehabt haben, wofexneer aus der Erfahrung geschrieben oder ermuß sich dadurch betrogen haben, weil ergesehen, daß Ham und Leder von derFeuchtigkeit und Nässe länger wird, hin-gegen einkreucht, wenn es austrocknet: wel-ches bey ihm um soviel leichter geschehen