264 cüap.vil. Von der Feuchtigkeit
n. 2.
N. l.
Umfang hat, damit man den Strick oderdie Schnüre darüber ziehen kan. An dasandere Ende der Schnüre bindet man in Lein Gewichte O, welches sie ausziehen kan,jedoch nicht gar zu schweerist, damit es de,nen Dünsten, welche die Schnüre verkür-tzen, nicht gar zu starck wiederstehe.Wenndemnach die Lufft feuchte wird, so ziehet sichdie Schnüre zusammen und wird kürtzer:daher steiget das Gewichte O in die Höhe.Wird die kufft trocken, so trocknet auch dieSchnüre wieder aus und wird langer: da-her steiget das Gewichte O nieder. Da-mit man nun sehen kan, ob es viel gestiegenoder gefallen; so wird an der Wand eineEintheilung m und an das Gewichte, wel-ches platt geschlagen, ein Zeiger I- gemacht.In dem das Gewichte O nieder, oder in dieHöhe steiget, wendet sich die Rolle oderScheibe k um ihren Mittel-Punct herum.Derowegen kan man daran einenAeiger 0machen und an der Wand einen eingethei-leten Bogen befestigen, daran mansiehet, ob sich die Rolle viel oder wenig her-um gewendet, oder nicht, folgends ob dasGewichte O viel oder wenig in die Höhe, 0 -der nieder gestiegen. Wieviel der Strickverlängert wird, soviel steiget das Gewichte6 nach der Eintheilung M nieder, undwieviel er verkürtzet wird, soviel steiget esnach eben berselbenEintheilung in die Höhe.
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