Wie mandie Grössedes Re-gens ob-ferviret.
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habe und kälter werden könne, und daßesnoch nicht ganh stehend, sondern vielmehrin seinen kleinen Theilen noch flüßigsey.
§. 88. Wir haben oben nöthig gehabtaus der Erfahrung anzunehmen, wie vielRegen in einem Monathe, oder auch desWinters Schnee fallet (§. 40.). Es giebtaber noch mehrere Fälle, da man solches nu-tzen kan, und demnach ist nicht undienlich,daß ich hier erkläre, wie man die Grösse desRegens und des Schnees obferviret.Maii»äffet ein breites Befasse von meßingenemBleche, oder auch, wenn man die Kostennicht daran wenden will, von eisernemBleche machen, das überzinnet ist, damites nicht so leicht rosten kan. Das Gefäßewird etwas breit gemacht, damit es desto»nehrRegen fasset: welches absonderlich nö-thig ist, wenn es nicht starck regnet. Esdarf aber eben nicht tief seyn,weil dasRegenWasser auf einmahl nicht hoch steiget,wennman es gleich in diesem Besässe stehen läs-set, bis es auf einmahl ausgeregnet. Ichhalte es vor rathsamer, daß solches nichtgeschiehet, weil gar leichte, sonderlich wennes warm und windig ist, und man desNachts nicht gleich das Besässe wegneh-men kan, indem es ausgeregnet, ein Theilvon dem Wasser ausdünstet (§. 86.): wieman denn auch unterweilen gehindert wirdnicht so gleich nach geendigtem Regen das
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