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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
232
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rZr c^p .VI. von den Winden,

mit Vem Eise erzehlet, geben zur Gnüge zuverstehen, baß er sich selbst darüber gewun-dn«: allein wer die Sache nach richtigenGründen überleget, derselbe wird finden,daß es in strenger Kälte kein Wunder ist,wenn das Eis ausdünstet, sonden, vielmehrein Wunder seyn würde, wenn es i» mäßi-ger« Kalte so starck, wie in der strengen ge-schähe. Wir bleiben bey dem, was wir o-ben von der Ausdünstung ausgemacht, baßdie Dünste nicht anders entstehen,als wenndie Lufft von der Wärme ausgedehnetwird und Bläßlein formiret (Z. 8;)> Da-mit wir nun zeigen, wie dieses bey strengerKalte geschehen könne; so mercken wir fürallen Dingen an, daß, wenn ein Cürper,der kälter ist, einen andern, der nicht sokalt ist, berühret, der letztere dadurch nochkälter wird. Z. E. Wenn das Wasserkälter ist als ein Stein und man hanget ihnbarein; so wird er noch kalter als er vorherwar. Wenn demnach die Lufft kälterwird, als sie vorher war, so muß auch dasEis darinnen kalter werden. , Man darffsich dessen nicht wundern: denn dasEis hatkeinen determinirten Grad der Kälte. Esthauet von der Wärme auf; aber nichtgleich von einer jeden, und doch kan es nichtso kalt seyn, wie es vorhin war, wenn schoneinige Wärme hinein kommen. Ja ver-möge der erst angeführten Erfahrung muß

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