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Dünsten vnd Regen. ro-
daraus siü) von der Stärcke des oberenWmdeS urtheilen lässet. Nun erkennetwohl ein jeder daß ein starcker Wind dieWolcken schnelle, ein schwacher hinge-gen langsam bewege, und es dannenherodarauf ankomme, daß man die Geschwin-digkeit in der Bewegung der Wolcken ge.nau bemercke: allein es leget sich hier gleich«in grosses Hinderniß in Weg, welches vie-le Beschweerlichkeiten verursachet. Die WarumWolcken sind nicht einmahl soweit von der'»«» aufErde als das andere; sondern es isi hierin-
nen ein gar grosser Unterscheid anzutreffen. Aen dabe^
Und doch ist gewiß, daß, wenn sich gleich mit zu si>-zwey Cörper mit gleicher Geschwindigkeit pen l-as.bewegen, der eine aber weiter weg ist als derandere, der weitere sich langsaiwe zu be-wegen scheine (§. 92. Optic.). Es kandemnach oben ein starcker Wind seyn, derdie Wolcken treibet: wenn aber diese weitweg sind, so scheinet es als wenn sie sehrlangsam giengen und würde man daher ausder Bewegung der Wolcken urtheilen, «6sey kein sonderlicher Wind vorhanden.
Hingegen kan es kommen, daß eine Wvl-cke sehr niedrig gehet und eben von keinemgar grossen Winde getrieben wird,und dochsich geschwinde zu bewegen scheinet. Da-her würde man aus der Bewegung derWolcken urtheilen, es sey ein starckerWind zu spüren. Man solle demnach die2. Th.) O Höhe