^ -der Wetter-Glase. 141
es sonst wegen derWärme und Kälte stehenwürde (§.9;. I.l. Lxper.).^ Nun stei-^> 1 i< gel das Wasser wegen der Kalte und falletHch wegen der Wärme (§. DerowegenOK hat die Schweere der Lufft eben die Wür-kich ckung welche das Wetter - Glaß von derG Kalke empfindet; hingegen wenn die«Z Schweere der Lufft vergeringert wird, er-M, duldet das Wetter - Glaß eine Verände-k<« rung, dergleichen es von der Wärme leidet.» Wenn es demnach zu geschehen pfleget, daß» mit zunehmender Kälte die Lufft schwererk wird, so steiget das Wasser in der Röhre
ss, höher als siche gebühret, das ist, als es von
«1 der Kalte aSein steigen würde; und daherW zeiget das Wetter - Glaß die KMe höherW an, als sie würckiich ist, und zwar viel hö,S her, wenn die Lufft mercklich schweer wird.ch Wiederumb wenn mit zunehmender Wär-me die Lufft leichter wird,so fället dasWas-H ser in der Röhr viel tieffer herunter, als esdß von der blossen Wärme geschehen würde,t und zwar gar viel tieffer, wenn die Lufft viel
M leichter wird, und daher zeiget das Wetter-st Glaß die Wärme viel grösser an als sie ist.M Wenn mit zunehmender Kälte, oder mitM abnehmender Wärme die Lufft leichterB wird, so steiget das Wasser wegen der Käl-lB te und fället wegen der vergeringerten^,s« Schweere. Ist nun der Fall dem Stei-Wil M gleich, so stehet das Wasser in derß Röhre