Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
124
Einzelbild herunterladen
 

1-4 Esp.IV. Von dsmLNän-meter,

§lnfgleicheWeife findet man, daß verTheilOl^L etwas geringer seyn kan als der unte-re OI^H. Die enge gebogene Röhre OH.dienet zu weiter nichts, als daß dasWas-Deschaf- fer nicht so leicht ausdunstet. Dir Röhreftiihcitder L6L.H wird in so einen kleinen Raum gi-Mhre. stimmen gebogen als nur immer möglichkft, damit das Wasser darinnen nicht vielhöher steigen kan als im Gefäßlein OO,unddaher nicht die Lusst davon etwas zu tragenbekommet, als welches hindern wurde, daßsie sich nicht soviel als sonst geschehen wur-de und solle, ausbreiten könnte. Es wer-den aushalle Theile der Röhre etwas schiefgebogen, damit das Wasser desto leichterweichet, indem auch seine eigene SchweereVerande- zur Bewegung mit hilfst. Weil die Lusst,rung die- welche in dem Befasse KE eingeschlossen ist,ses Mano-ebep die Veränderungen von derWarmemererr. ^ Kalte , ,'ngleichen der verändertenSchweere der ganßen Lusst leidet, wie dieäussere; das Wasser aber nur hindert, daßweder einige Lusst aus dem Befasse KLheraus kommen, noch auch andere vonaussen hincindringen kan; so ist klar, daß,wenn die Lusst dünner wird, und sich durcheinen grösseren Raum ausbreitet, dasWasser aus der Röhre in das Besässe VLzurücke tritt, hingegen wiederum, wenndie Lusst dichter wird und sich in das Be-sässe KE aus der Röhre zurücke ziehet, das

^(5