wz Lap.m. Vordem Barometer,
Wind e»t- leichter wird. Man findet aber auch um ^ne Verän' ^"weilen daß es windig wird, unerachtet Ä" <deruna derMercurius gar nicht fället und ziemlichdes Bare- hoch stehet. Ich kan ein Exempel aus denmerers. Oblervaüonen des Winter- Quartals <von dem vorigen Jahre anführen. Den9. Jan. des Abends gegen io Uhr erhubsich ein Wind, den man auch mercklich hö-ren konnte, wenn man in der Stube bey fei- -^-1nen Verrichtungen stille faß. Den andernTag als den is.Jan. frühe gegen 8 Uhrenhatteersichnvchnichtgeleget. llnterdesienwar im einfachen Barometer gar nichtsveränderliches zu spüren, und stand diebeyden gantzen Tage, auch noch die beydenfolgenden der Mercurius zo Englische Zollhoch, welches dem höchsten Ziel, soererrei-chen kan, über die Masten nahe kommet.
Wer wolte sich nach den gemeinen Regelnin einer so grossen Höhe des Quecksilbers ei-> ^nen mercklichen Wmd vermuthet haben?
In dem gebeugeren Barometer (§.zr.) war -Mes r Grad gefallen, als sich der Wind erho-den hatte: allein den folgenden Tag dar-auf, da er noch fort bließ,war das Quccksil- ^v,rder schon wieder rl Grad gestiegen, und al- Äü-so beynahe wieder so !)och, als es vor demWarum Winde stund. Man siehet hieraus nicht'dieses ge- undeutlich, daß der Wind nicht deswegenschlchet. rnkstanden, weil die Lufft bey uns leichter ^worden, und aus dem Orte, wo der Winde ^
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