84 Op.III. Von dem Barometer,
in wagerechtemStande zuechalten, als dasQuecksilber in der Röhre wieget. Nunweiß man aber, daß das Quecksilber flüßigist unv nickt em Theil den andern, noch dasgantze die Röhre ziehen kan, wie sonst beyden festen Cörpern, die man an einanderund endlich einen davon an die Wagehän,get,geschiehet. Und daher achtet man esfür unmöglich-. daß das Quecksilber dieWage zugleich mit ziehen soll. Es scheinetdemnach als wenn Erfahrung und Ver,nunffk wieder einander wären. Dadurchentstehet die Verwunderung und man kauWasman sich darein nicht finden. Allein man begehethierbey hjxx «inen Fehler, vor dem ich in Ersah,TMe^"rungen gewarnet (§. 4- c. 5 . 1^8-). Esdeaehet. ist nicht an dem, daß wir es er fahren, dasQuecksilber in derRöhre wiege zugleich mitder Röhre. Die Ei fahrunq zeiget weiternichts, als daß,w n > Q. -ecksilber in derRöhre durch den D uckoer äusseren Werhalten wird. die Röhre um soviel schwer,rer wieget, als die Schwceredes darin,nen befindlichen Quecksilbers austräget.Ob aber diese Uberwage, welche alsdenndie Röhre hat, dadurch entstehet, daßdasQuecksilber mit derRöhre als wie ein Cör,. per wird und mit ihr zugleich wieget, odervb es noch eine andere Ursache habe, kanman aus derErfahrung nicht ersehen.Wdemnach setzentvik nicht die Vernunfflun»