-
46 Qnp. III. V-n dem Bar-meter
Wetters dergestalt anzeiget, daß man esauch eine Werke vorher sagen kan, was fürWetter einfallen werde.
Wer das §. rz. Der Erfinder der Lufft-PumpeLarome- GttovonGvertcke(§.Lz.l.I.Lxper.)rer ersun-,^ erste gewesen, welcher wahrgenom,^ men, daß das Quecksilber in der Tom'celli,anifchcn Röhre nicht beständig einerley HZ,he behält, und dadurch die veränderlicheSchweere der Lufft entdecket, auch wie da-mit die Veränderung des Wetters ver,kuüpffet wahrgenommen. Sein Brief,den er an den gelehrten Jesuiten CasparSchotten H,. ,66i geschrieben, und dender Iesuite in seiner lecknics curiois,die 1664. herauskommen, (3) druckenlaffn, weiset solches zur Gnüge aus: wiesich auch Gvencke (b) selbst darauf beruf,Everi- Er hat ein kleines höltzernesMann»
tec-Pro^ oben in der Röhre auf das Quecksilberphtte. gesehct, welches mit dem Finger die Ver-änderung der Schweere der Lufft und derdamit verknüpfftenVeranderung desWet,tersgewiesen. UndausdieserUrsachehatss es das Wetter-Männlem oder auchden Wetter-Prophecen qenennet.Weiler öffters von vornehmen und niedrigenPersonen besuchet ward, die seine Selten,Heiken zu besehen begierig waren; so hat er
den
(») IN,, l. c. 22 p. 52.
(b) in Aovi« Lxpernnenr. t^n>ua vscuo lib. j-
c. 20-k. !SS>