Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
31
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§. 17. Man nimmer ein langes, aber Wie deenicht gar zu weites Glaß ^KVO, dessen VersuchLange etwa» einen Schuh, die Weile u''t ihnenvhngefehr Z Zoll ist. ES ist an der Längeund Breite gar nichts gelegen, wie es nach ^ wasdiesem erhellen wird. Nur muß es oben W dabeseine enge Eröffnung mit einem kleinen ereignet.Halse und einem etwas breiten RandeL lab. I.haben, damit man es bequem zubinden 8.ran. DasGlaß wird vollWasser gefülletund das Täucherlein darein gestellet: zuwelchem Ende die Eröffnung und der Halssoweit seyn müssen, daß man es ohne eini-gcnAnstoß hineinbringen kan.Wenn es ge-drängt hinein gehet, kan man es leicht zer-brechen, sonderlich wenn man es wiederheraus haben will. Alsdenn geußt manvon neuem Wasser hinzu, biß man dasGlaß mit Blase dergestalt verbinden kan,daß keine Lufft darunter bleibet. Sollte Land-es aber geschehen, daß sich unter der Blase griff-einige Luffc fienge,so wird sie überall fest an-gezogen und nur von einer Seile ein wenigfrey gelassen, daß sie daselbst Hinausweichenkan, wenn man sie mit dem Finger her-ausdrücket. Wenn das Glaß feste ver. Wennbunden, darf man nur ein wenig mit dem^Eu-Fmmauf di- Blast drucken; st finge, KL.das Taucherle,n an in dem Wasser hin-!!«'unter zu steigen. Läßet man etwas, aber AKtm esricht gantz nach, so bleibet es auf der Stel, stehn biei.

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