Druckschrift 
Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
22
Einzelbild herunterladen
 

»r eap. I. V-N dem Falle

r^igeGefahr, daß dasechstLustl in die Glockekomen kan.llm nun dieses ttisWerckzurich-ten, schneidet man ausstarckem Juchtenrundte Scheiben,diegenau in die Hülsepassen und mitten ein kleines Loch haben,dadurch derDrath geflossen wird.Die-ferDcach hat oben in eineHandhabe,da-mit man ihn bequem aufund nieder bewe-gen kan. Unten in k wird ein kleinesLöch-lein gemacht, dadurch man einen kleinenStifft stecken kan um denHaller imJnstru-mente,darein man denDucaten und dieFe-der eingeklemmet, in die Höhe zu ziehen.Die Hülse >)at in der inneren Fläche ei-

neMutter,darein man in viEchraubek'Qschrauben, und dadurch das Leder dichte zu-sammen pressen kan. Oben in ? ist einerundte Schaale H an der Schraube, ohn-gefehr einen Zoll, und etwas darüber breit,Damit man Wasser hinein gicssen kan:welches doppelten Nutzen hat. Denn erst-lich dienet es dazu, daß das Leder dadurchfest anquillet und zwischen dem Drache kei-ne Lufft in den Recipienten lässet. Dar-nach kan man im Experimentiren auch se-hen, vd es Lufft hält, und, wenn ja etwasWasser durchtropfft, eben durch dasWas-ser es hindern, daß keine Lufft hinein kom-men mag, als welche wegen ihrer geringenSchwere (§. 861 '. l.Lxper.) durch das

Wasser nicht durchdringcn kan. Wenn

nun