s88 Cap. 9. V-n Bewegung
sie immer siärcker/ je grösser die Eröffnungward / bis endlich alles mit einander auf ein»mahl herunter fiel und Wasser und Zwi-rns vini sich mit einander vermischten.Wenn ich das Ende eines solchen Röhr-leins in Quecksilber steckte; so stieg zwarkeines vor sich hinein/ es ließ sich doch aberso weit mit dem Munde hinein ziehen/ alsman nur verlängere und zwar ohne eini-ge Mühe. Wenn gleich das Röhrleinvon beyden Seiten offen war/fiel doch nichtsin derLufft heraus. Als ich das eine Endeins Wasser setzte/ blieb das Quecksilbergleichfalls unbeweglich stehen und stieg keinWasser in das Röhrlein. Ja ich habeRöhren genommen/die etwas über eine Linieim Lichten waren und mit Quecksilber ge-füllet; aber das Quecksilber ist im Wassernicht herunter gefallen und hak ihm keinenRaum gemacht hinauf zu steigen. Auchmercke ich beyläuffig an / dass / unerachtetdas Quecksilber sich ohne Mühe in einHaar-Röhrlein ziehen lässet/ man es dochnicht mit grosser Mühe wieder heraus bla-sen kan.
Ursache /. rr 8 . Weil in dem oberen Gefässe^ die schweerere/ in dem unteren aber dieoen Ne leichtere seyn muß; man aber weiß/ daß daswegung' schweerere im leichteren nieder steiget (§.ry;)/der flüs- das leichtere hingegen in dem schweererenfilier, in die Höhe gehet (§. 19 f); so erkennet man
schon