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Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
589
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flüßr M Mater ien. s8-

schon hieraus/ ob zwar noch nicht recht deut-MaL-lich/ daß die Schweere die Ursache dieser Be-rim..wegung sey. Damit man aber daran zuzweiffeln keine Ursache haben möchte; so habeich folgenden Versuch angestellet / der dieSache völlig entscheiden kan. Ich habe eine^ ,.Röhre welche dergestalt ge-^',

bogcnwar/ daßdiekrummenZüge

mit einander parallel giengen/und aber auf ihnen perpendicular stun-^' ^den/ mit Wassergefüllet/ welches auf eintsuch da-besondere Weise gantz starck blau war ge-z».färbet worden. Ich hatte nemlich aufBeson-Späne von Brasilien-Holtze Wasser gc- derergössen und sich bekandter Massen roth far-Umstand.ben lassen. Nach diesem habe ich etwas vondemjenigen Wasser hinein gegossen/ darin-nen durch Hülste des Vitriol-Oeles Feil-Staub von Eisen aufgelöset worden war:so hatte das rothe Wasser nicht allein einesehr dunckele blaue Farbe angenommen /sondern war auch viel schweerer als das ge-meine Wasser worden. Daher es ge-schahe/ daß/ wenn ich von diesem Wasseretwas in denen vorhin erzehlten Versu-chen an stat des mit Saffran gefärbetenWassers gebrauchte / sich in der Bewegungeiniger Unterscheid zcigcte. Denn ausder Röhre kamen viel stärckere oder dickereFaden / die sich durch den 8pirimm vmiim Gefaßtem zu Boden zogen und aus

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