Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
587
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flußrger Mädeissen. f?7

ins besondere von dem 5piricu vini ange-mercket; so habe genamr untersuchet/ obnicht nach dem Unterscheide der Schweeredie Eröffnung der Röhre oder des Gefäß-leins/ darinnen die schweere Materie ist/unterschieden seyn muß- Ich habe dem-nach ein sehr subtiles Haar-Röhrlcin ge-nommen/ darein ein Pfcrde-Haar zubrin-gen unmöglich war und mit gefärbtemWasser gefüllet. Als ich die untere Eröf-nung in den 8pirirum vini brachte; so hatman nicht die geringste Veränderung ge-spüret: das Wasser ist in der Röhre ohneeinige Veränderung stehen blieben und vondem 5piriru vini nichts in das Röhrleinkommen. Nach diesem habe ich ein Haar-Röhrlein genommen/ welches etwas weiterwar / so daß ich mit zweyPserde-Haaren ge-mächlich hinein kommen konnte/ mit demdritten aber nicht wohl. Dieses habe ichgleichfals mit gesärbetem Master gefül-let. Wir werden unten sehen / daß dasWasser vor sich hinein steiget/ wennman das eine Ende hinein hält. . Sobald ich das untere Ende in 8piUcum vi-ni brachte / fieng er sich an Fadenweisedurch das Wasser in dieHöhe / und die-ses hinwiederum durch den 8pirimm vi-ni in die Tieffe zu ziehen. Die Fädlein wa-ren so subtil/ als wie die subtilestcn in einemSpinnen - Gewebe. Hingegen wurden